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PRESSE


19. Juni 2017

So finden Sie die richtige Brille zum Motorradfahren

Den Helm aufsetzen und einfach mal für sich sein. Die pure Natur um einen herum genießen und den Fahrtwind spüren. Wer den Spaß am Motorradfahren so sicher wie möglich genießen möchte, sollte auf eine hochwertige und passende Brille nicht verzichten. Die Gefahren, die eine untaugliche Brille mit sich bringt, werden häufig unterschätzt. Wenn die Sehhilfe nicht richtig sitzt und rutscht, kann die Sicht des Motorradfahrers beeinträchtigt werden. Minderwertige Gläser beispielsweise können bei Steinschlägen oder Unfällen splittern und so zu irreparablen Schäden am Auge führen

Damit dies nicht passiert und Sie die Fahrt auf Ihrem Bike sorgenfrei genießen können, verraten wir Ihnen hier, was Sie beim Kauf einer Brille zum Motorradfahren beachten sollten.

Welcher „Helmtyp“ sind Sie?
Grundsätzlich gilt: Bringen Sie Ihren Helm unbedingt mit zum Beratungstermin, denn nur so können wir das richtige Modell für Sie finden! Je nachdem welchen Helm Sie tragen, kommen verschiedene Brillenfassungen und -gläser für Sie in Frage.

Tipps für den Integral- und Vollvisierhelm
Der Helm sitzt sicher und fest, jetzt fehlt nur noch die Brille. Doch die hat keinen Platz mehr zwischen den engen Polstern. Der Integralhelm beziehungsweise Vollvisierhelm bereitet Brillenträgern die meisten Schwierigkeiten. Für diese Helmart bietet sich eine Brille mit schmalen Fassungsrändern und dünnen Bügeln an. Das garantiert Ihnen ein freies Blickfeld. Die Bügel sollten außerdem stabil sein. Elastische Brillenbügel können sich bei aufgesetztem Motorradhelm zwischen Schläfe und dem Innenpolster des Helms verbiegen und so zu Verletzungen führen.

Wichtig ist, dass die Brille bei aufgesetztem Helm keine Druckstellen bildet. Auch am Nasensteg sollte die Brille nicht drücken, dennoch fest genug sitzen und nicht herunterrutschen. Der Fahrer sollte die Brille außerdem beim Tragen des Helms leicht auf und absetzen können. Bei einem Vollvisier- oder Integralhelm sind selbsttönende Gläser nicht immer von Vorteil. Oftmals ist im Visier selbst bereits eine Tönung vorhanden.

Tipps für Helme ohne Visier – Jethelm und Helmschale
Motorrad- oder auch Rollerfahrer, die einen Jethelm oder nur eine Helmschale tragen, haben es leichter als Fahrer mit einem Vollvisierhelm. Wenn Sie solch einen Helm besitzen, der meistens kein Visier hat, sollten Sie darauf achten, dass die Brille optimalen Schutz vor Wind, Staub und Insekten bietet. Hier bieten sich vor allem Brillen mit gebogenen Gläsern an, die das Auge von allen Seiten optimal schützen und Windverwirrbelungen vorbeugen. Wir können Ihnen in diesem Fall Adidas Sportbrillen empfehlen. Sie bieten dem Auge mit ihrer gebogenen Form optimalen Schutz. Außerdem sind sie mit einer Snap-Off Technologie ausgestattet: Bei Erschütterungen und starkem Druck gehen die Bügel automatisch auf. Die Brille löst sich von allein und Verletzungen können bei einem Sturz oder Unfall vermieden werden.
Beim Jethelm, der im Gegensatz zur Halbschale stärker gepolstert ist, sind Brillen mit weichen und elastischen Bügeln nur bedingt geeignet, da sich auch hier wie beim Vollvisierhelm die Bügel durch den festen Sitz verbiegen und so zu Verletzungen führen können.

Schon mal über Kontaktlinsen nachgedacht?

Wenn Ihnen die Brille beim Motorradfahren schlicht die Sicht versperrt oder Sie nicht das passende Modell finden, könnten Kontaktlinsen eine gute Alternative sein. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl der optimalen Kontaktlinsen und geben Ihnen eine Einweisung in Handhabung und Pflege. Vereinbaren Sie einfachen einen Termin.

Was Sie außerdem beim Kauf Ihrer Motorradbrille beachten sollten:

Brillengläser: Immer aus Kunststoff
Für Motorradfahrer sind Kunststoffgläser aus Polycarbonat die beste Wahl. Sie sind bruchfester und bieten bei Steinschlägen und Unfällen besseren Schutz als „mineralische“ Gläser. Außerdem sind sie leichter und daher komfortabler zu tragen. Wichtig ist bei Brillengläsern außerdem die Beschichtung: Eine Entspiegelung und ein Polarisationsfilter vermindern störende Lichtreflexionen, die durch grellen Sonnenschein, Straßenbeleuchtungen oder Scheinwerfer entgegenkommender Fahrzeuge entstehen. Auch Blendeffekte von tiefstehender Sonne oder durch nasse Straßen werden so reduziert.

Trügerisches Spiel: Der Wechsel zwischen Licht und Schatten
In Waldabschnitten ist der Motorradfahrer einem steten Wechsel zwischen Licht und Schatten ausgesetzt. Dies kann schnell zu Ablenkung und Unaufmerksamkeit führen. Auch hier bietet Adidas eine Lösung: Die Sportbrillen des Herstellers sind mit der sogenannten Light Stabilizing Technology (LST) ausgestattet: Die Gläser sind mit verschiedenen Filtern beschichtet. Diese gleichen schnellen Licht-Schatten-Wechseln aus und sind somit perfekt für Fahrten durch Wälder und Alleen.

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